Wir bieten

Der Leitsatz "Hilf mir, ich selbst zu werden" steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Durch didaktisch gegliederte Arbeitsfelder nach Maria Montessori hat das Kind die Möglichkeit, sich auf vielfältige Weise zu bilden und sich zu einer selbstgestaltenden Persönlichkeit zu entwickeln. Das zeigt sich in vielfältigen Angeboten zu folgenden Lernbereichen, wie sensomotorischem Sinnesmaterial, mathematischem Material, Materialien zur Bildung von Sprache und Schrift, kosmischem Material und Übungen des täglichen Lebens. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die vorbereitete Umgebung der Räumlichkeiten. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie und wo Kinder lernen und ihre Selbsttätigkeit ausleben können. Wir sind uns der wichtigen Bedeutung des kindlichen Spiels bewusst. So nutzen die Kinder alle Räume und Flure unseres Kindergartens, um ihre Lernerfahrungen zu machen. In der Verkleidungs- und Bauecke, in der Kinderbibliothek, beim Bewegungsparcours, in der Malwerkstatt und im Musik-/Kreativraum können sie auf Entdeckungsreise gehen.

Wir sind der Überzeugung, dass der Glaube eine gute Orientierung auf dem Weg zur Identitätsentwicklung ist. Dabei beziehen wir uns auf unseren Leitsatz "Hilf mir, ich selbst zu werden" verbunden mit der Botschaft Jesu Christi.

"Im christlich geprägten Menschenbild ist der Mensch Person." (Josef Quitterer)

Kinder erfahren sich in unserem Kindergarten in ihrer Einmaligkeit und als Teil von Gottes Schöpfung. Dies wird im Alltag sichtbar durch das Miteinander, die Fürsorge und die Liebe. Wir orientieren uns am Kirchenjahreskreis, um Rituale und Werte religionspädagogisch mit den Kindern zu entdecken. Dabei lernen wir auch andere Kulturen und Religionen kennen und öffnen unseren Blick. Wir sind auf dem Weg, Interkulturalität zu leben.

Wie zeigt sich religionspädagogische Arbeit in unserem Haus?

In jedem Raum befindet sich ein Gebetstisch, um den wir uns versammeln, um mit Gott zu sprechen und sein Wirken und die Sinnhaftigkeit gemeinsam zu beleuchten.

Für die Glaubenserlebnisse besuchen wir wöchentlich unsere Kapelle. Die Planung und Gestaltung übernehmen die Kinder mit ihren Erzieherinnen. Im täglichen Gebet am Tisch danken wir für die Gaben. Durch eine aktive Mitgestaltung bei Festen, wie z.B. Fest der guten Taten, tragen wir unseren Glauben nach außen. Mit unserer Patengemeinde "St. Martini" leben wir ein partnerschaftliches Miteinander.

Brückenbauer sind hierfür nicht zuletzt die Eltern. Sie sind mit unserer Einrichtung verbunden und wir leben eine offene Erziehungspartnerschaft. So gestalten Eltern Feste und Projekte aktiv mit, helfen im Förderverein oder Elternbeirat, die Ideen der Kinder und Erzieher umzusetzen und planen Umgestaltungsmöglichkeiten mit. Zu Entwicklungsgesprächen oder zweimal im Jahr beim Elternsprechtag, haben sie die Möglichkeit, gezielt mit den Fachkräften in Austausch zu kommen. Zwischengespräche bei Sorgen und Problemen, werden nach Absprache binnen 48 Stunden gehalten. Hierbei sind der konstruktive Austausch und ein kooperatives Miteinander Gesprächsbasis. Wichtigste Voraussetzung für fachlich fundierte Gespräche, bilden bei uns Beobachtung und Dokumentation. Ein klar strukturiertes Beobachtungs- und Dokumentationssystem führen wir seit September 2015. Hier ist jede Erzieherin verpflichtet, jedes Kind ihrer Stammgruppe im täglichen Handlungsfeld zu beobachten und das Gesehene zu dokumentieren. Der regelmäßige Austausch im Team findet wöchentlich in der Zeit von 16.00-18.00 Uhr statt. Quartalsweise gibt es eine Überprüfung des systemischen Beobachtens und Dokumentierens. Unsere Beobachtungen in ihrer Vielfalt (Interviews, Lerngeschichten usw.) sowie die Werke der Kinder (Bilder, Basteleien usw.) werden im Portfolio des Kindes abgeheftet.

Damit dies alles gut gelingt, ist eine gute Zusammenarbeit im Team wichtig. Jeder im Team, ist ein wertvolles Glied, im großen Geflecht der Kindertageseinrichtung. Wir lieben es, miteinander zu diskutieren, zu planen, zu entwickeln und vor allem mit den Kindern auf Entdeckungsreisen zu gehen. Dabei sehen wir uns als Wegbegleiter und Wegbereiter. Mitbestimmung der Kinder wird gelebt. Wir haben verstanden, dass Kinder "Baumeister ihrer selbst" sind und genau wissen, was sie können und wollen. Wir trauen ihnen zu, Verantwortung zu übernehmen. So wird in regelmäßigen Kinderkonferenzen über die Vorstellungen und Themen der Kinder diskutiert, überlegt, geplant und umgesetzt. Die seit Sommer 2015 bestehende Wachgruppe ist nur ein Resultat aus Kindermitbestimmung. In nahezu allen Bereichen des Alltages haben Kinder die Freiheit, ihr Wort zu erheben und sich einzubringen. So ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, Feste mit den Kindern zu planen und Projekte von den Kindern gemeinsam anzugehen.

Selbst bei der Gestaltung der Übergänge nehmen wir die Ideen der Kinder auf. Bei den Kooperationen mit Grundschulen achten wir auf einen kontinuierlichen Austausch und die Möglichkeit, Kinder mit einzubeziehen. Kinderkonzerte, Theatervorführungen oder Besuche sind nur einige der Umsetzungsvariationen. Beim Übergang in unseren Kindergarten orientieren sich alle Beteiligten am bestehenden Eingewöhnungsmodell unserer Trägerschaft. Eine sanfte Ablösung ist Voraussetzung für einen guten Start in den Kindergartenalltag. Am Ende der Eingewöhnungsphase steht immer ein Feedback- Gespräch mit den Eltern. 

Termine

April 11 2021 - April 11 2022

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St. Vinzenz

Katholischer Kindergarten - Erfurt

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Kontakt

Kontaktdaten

Katholischer Kindergarten „St. Vinzenz“

Regierungsstraße 44 - 99084 Erfurt

Telefon: 0361 66011591

st.vinzenz-erfurt@st-martin-caritas.de

Öffnungszeiten: Mo - Fr 7.00 - 17.30 Uhr

Träger

„St. Martin“ Kath. Kindertageseinrichtungen im Bistum Erfurt GmbH

Hauptstraße 12a - 37351 Kefferhausen
Geschäftsführer: Jola Hempel